Vertikale Infografik im Corporate-Design zum Thema BMWK & EIF Start-up-Finanzierung. Ein Flussdiagramm zeigt von oben nach unten, wie öffentliches Kapital (BMWK/EIF) in einen zentralen Finanzierungs-Hub fließt, dort privates Kapital mobilisiert (Hebelwirkung) und nach unten in die Bereiche Seed Phase, Scale-up und Deep Tech verteilt wird. Farben: Dunkelblau und Orange auf hellem Hintergrund.

EIF German Equity Start-up Finanzierung

Deutschlands technologiegetriebene Start-ups brauchen vor allem eines: verlässlichen Zugang zu Eigenkapital – vom ersten VC-Ticket bis zur Wachstumsfinanzierung. Genau hier setzt die neue Programmlinie „EIF German Equity“ an: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Europäische Investitionsfonds (EIF) bündeln dafür zusätzliche 1,6 Milliarden Euro, um die Eigenkapitalbasis junger Technologieunternehmen zu stärken und den Zugang zu professionellen Venture-Capital- und Wachstumsfonds spürbar zu verbessern.
Für Gründer:innen und Scale-ups ist das ein starkes Signal: Mehr Kapital, mehr Fondsaktivität, bessere Skalierungsperspektiven – und ein öffentlicher Ankerinvestor, der Standards setzt und privates Kapital mobilisiert.

EIF German Equity ist eine neue Programmlinie von BMWE und EIF mit zusätzlichen 1,6 Milliarden Euro, die als Dachfonds in VC- und Wachstumsfonds investiert. Ziel ist ein besserer Zugang zu Eigenkapital für technologiegetriebene Start-ups und Scale-ups sowie die Mobilisierung privaten Kapitals (häufig etwa rund das Fünffache der öffentlichen Mittel). Damit wird ein Programmportfolio von über 10 Milliarden Euro (inkl. Beitrag zur European Tech Champions Initiative) über alle Unternehmensphasen gestärkt.

Programmüberblick

EIF German Equity erweitert die seit 2004 bestehende Partnerschaft zwischen BMWE und EIF. Das neue Mandat ist branchenoffen und zielt darauf ab, aus exzellenten Innovationen skalierbare Geschäftsmodelle und perspektivisch internationale Technologieführer hervorzubringen.

Der Mechanismus ist bewusst marktnah: Als Dachfonds investiert EIF German Equity in Venture-Capital- und Wachstumsfonds mit Deutschlandfokus – ergänzt um europäische Fonds, die einen klaren Mehrwert für den Standort bieten. Für Start-ups bedeutet das nicht „ein Antrag beim EIF“, sondern mehr (und besser kapitalisierte) Fonds, die investieren können. Gleichzeitig wirkt der EIF als Qualitätssignal und mobilisiert dadurch zusätzlich privates Kapital.

Zielgruppe und Förderumfang

Von EIF German Equity profitieren vor allem technologiegetriebene Start-ups und Scale-ups in Deutschland – indirekt über Fonds, die durch EIF-Investments mehr Kapital einsammeln und mehr Finanzierungsrunden ermöglichen. Das Programm adressiert damit nicht nur einzelne Unternehmen, sondern stärkt das gesamte Venture-Capital-Ökosystem: Es erhöht die Zahl aktiver Fondsmanager, unterstützt neue Management-Teams und verbessert die Skalierungsperspektiven junger Unternehmen.

Der Förderumfang besteht in einem zusätzlichen Mandatsvolumen von 1,6 Milliarden Euro, das gemeinsam von BMWE und EIF bereitgestellt wird. Eingebettet ist dies in ein breiteres Portfolio gemeinsamer Wachstums- und Scale-up-Programme mit einem Gesamtvolumen von über zehn Milliarden Euro (inkl. deutschem Beitrag zur European Tech Champions Initiative). Ein zentrales Ziel ist die Mobilisierung privaten Kapitals: EIF-Beteiligungen aktivieren regelmäßig ein Vielfaches der öffentlichen Mittel, häufig etwa rund das Fünffache.

Programmdetails:

  • Programmname: EIF German Equity

  • Träger/Partner: BMWE & Europäischer Investitionsfonds (EIF)

  • Volumen: zusätzliche 1,6 Mrd. Euro
  • Finanzierungslogik: Dachfonds investiert in VC- und Wachstumsfonds (keine Direktförderung einzelner Start-ups)

  • Fondsfokus:

    • VC- und Growth-Fonds mit Deutschlandfokus
    • ergänzend europäische Fonds mit klarem Standort-Mehrwert
  • Zielsetzung:

    • Eigenkapitalbasis junger Technologieunternehmen stärken
    • Zugang zu professionellen Fonds verbessern
    • privates Kapital mobilisieren (häufig ~5x)
  • Qualitätsrahmen: EIF als Ankerinvestor setzt Standards für Governance, Transparenz und ESG

  • Programmkontinuität: Ausbau der Partnerschaft seit 2004; basiert u. a. auf ERP-Sondervermögen und EIF-Eigenmitteln

  • Erfolgsbilanz (Partnerschaft seit 2004): rund 290 Fondsinvestitionen, ca. 49 Mrd. Euro Gesamtvolumen, > 6.000 Unternehmensfinanzierungen ermöglicht (laut BMWE)

  • Beispiele unterstützter Unternehmen (laut BMWE): DeepL, GetYourGuide, N26, Personio, Trade Republic, Flix, Home24

Förderschwerpunkte:

  • Branchenoffenes Mandat mit Fokus auf Zukunftstechnologien, u. a.:

    • Künstliche Intelligenz und datengetriebene Anwendungen
    • FinTech
    • Digitalisierung und industrielle Innovation
    • Energie- sowie Produktions-/Industrietechnologien
    • Deep Tech
    • Life Sciences
  • Ökosystem- und Standortwirkung:

    • mehr aktive Fondsmanager und stärkere Fondslandschaft in Deutschland
    • internationale Investoren anziehen
    • Finanzierungslücken schließen (vom ersten VC-Ticket bis Growth)
  • Europäische Einbettung: Beitrag zur paneuropäischen Innovationsstrategie TechEU sowie Verzahnung mit ETCI

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